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Panama Info
Nr. 70 Dezember
2000
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Generator
für das Schülerheim "Hna. Daniela Lusk" in Lola/Panama
Zusammen mit dem Kindermissionswerk
in Aachen haben wir den Kauf eines Generators für das Schülerheim
"Hna. Daniela Lusk" finanziert. Früher musste das Heim
sehr darunter leider, dass immer wieder die Stromleitung unterbrochen
war, manchmal tagelang. Dann gab es kein Licht, und da die Pumpen nicht
funktionierten, gab es kein Wasser zum Waschen, Kochen und Bewässern
der Gemüsefelder.
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| Hno. Dionisio
Silleros, der Leiter des Heims schrieb uns am 6. Oktober:
"Der
Generator ist die beste Investition seit langem. Manchmal gibt es - ohne
Vorwarnung - bis zu vier Mal in der Woche keinen Strom, und wir stehen
dann da ohne Licht und Wasser. Jetzt gibt es keine Probleme mehr, und
ich brauche mich nicht mehr mit den Leuten der Elektrizitätsgesellschaft
herumzuschlagen. Wir haben immer Wasser und Licht, und die Jungen können
abends immer ihre Schulaufgaben machen."
Schwarzmarkt
für Waffen in Panama
Der Chef
der Sicherheitspolizei in Panama, Abraham Crócamo, spricht selbst
davon, dass Panama ein offener
Markt für Waffen sei und kleine Waffenarsenale in den Händen
bestimmter Banden ein großes Problem darstelle.
Kurzwaffen kommen vor allem aus dem Grenzgebiet von Costa Rica und werden
in den Straßen Panamas gekauft und wieder verkauft, für einen
Preis von bis zu 30$.
In einzelnen Fällen werden die Waffen auch der Polizei gestohlen,
in anderen Fällen verkaufen die Polizisten auch die Waffen, um später
zu behaupten, die Waffen seien ihnen gestohlen worden.
Wenn ein Verbrecher gefasst und verurteilt wird, kommt man nie in den
Besitz der Waffe, mit der ein Verbrechen begangen wurde.
Andere Waffen, die die Kriminellen benutzen, kommen ganz legal ins Land
So importiert z.B. eine neu gegründete Firma ganz legal Waffen. Anschließend
werden alle Angestellten entlassen. Die Waffen kommen in ein Depot, und
eines Tages weiß niemand mehr, wo sie geblieben sind.
Auf Grund dieser Erfahrungen dringt A. Crócamo auf eine klare Überwachung
des Waffenhandels, damit Kriminelle sich nicht mehr so leicht mit Waffen
versorgen können.
Nicht wenige der von den Kriminellen verwendeten Waffen stammen von Personen,
die diese legal mit einer Lizenz erworben haben. Sie werden gestohlen
und wandern dann in dunkle Kanäle.
Aus Kreisen der Polizei verlautet, dass in den letzten Jahren 80.000 Waffen
verschiedenen Kalibers beschlagnahmt worden seien.
Die größte Gefahr für die Sicherheit geht von den kleinen
lokalen Banden aus, die damit rivalisierende Gruppen bedrohen, Delikte
begehen, um sich zu bereichern und gewisse Rituale auszuüben.. 90%
der Mitglieder dieser Banden gelten als drogenabhängig. Die gefährlichsten
Banden der Hauptstadt sind "Toca y muere" ("Fass sie an
und stirb"), "Sangre Negra" ("Schwarzes Blut"),
"Los sagrados" ("Die Heiligen") oder "Los millionarios".
Die Banden bestehen größtenteils aus Jugendlichen, die sich
im Umgang mit Waffen nicht auskennen und deshalb eine besondere Gefahr
für alle darstellen, die mit ihnen zusammenleben.
Neue Mitglieder müssen oft eine Mutprobe abgeben, wobei sie mit einer
geliehenen Waffe eine Straftat begehen müssen
Der größte Teil der nach Panama gelangenden schwereren Waffen
(AK-47, Raketen RPG-7) stammen aus den früheren Bürgerkriegsgebieten
in Mittelamerika und werden weitergeleitet nach Kolumbien, Ekuador und
Peru u.a., wo sie an Untergrundorganisationen (FARC, MRTA, ELN und Sendero
Luminosa) verkauft werden. Die genannten Waffen kommen über den Fluss
Sereno, die atlantische Küste und den Hafen von Coco Solo ins Land,
von wo aus sie nach Kolumbien transportiert werden.
Panama-America,
16-02-00
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Der Wunsch, eine Waffe
tragen zu dürfen, scheint in Panama sehr ausgeprägt zu sein.
Und einen Waffenschein zu erhalten, ist wohl auch nicht gerade schwierig,
wurden doch allein im Februar 433 Waffenscheine (in der Regel für
Pistolen) ausgestellt und das bei einer Bevölkerung von 2.8 Mio.
Auf Deutschland umgerechnet, wären das die Zulassung von 12.370 Schusswaffen
in einem Monat!
Seit 1997 läuft in der Hauptstadt Panama ein Programm "Frieden
ja, Waffen nein", das ursprünglich "Waffen gegen Lebensmittel"
hieß. Mit diesem Programm bietet die Regierung der Bevölkerung
an, illegale Waffen zum Marktwert gegen Lebensmittelgutscheine einzutauschen.
Im März stellte die Oberbürgermeisterin fest, dass mit den eingesammelten
Waffen "die halbe Hauptstadt hätte in die Luft gejagt werden
können". An acht Werktagen wurden nicht weniger als 370 Waffen
verschiedenen Kalibers eingesammelt, darunter u.a. ein 90mm-Geschoss,
mit dem man ein siebenstöckiges Haus zerstören kann sowie "Bomben",
die -ferngezündet - die große (einzige) Brücke "Puente
de las Americas" vernichten könnten. (P-A, 14.04.99)
"Der Kampf gegen die Armut ist der eigentliche
Krieg, dem sich unsere Völker gegenübersehen." (Medellin)
Die Kriminalität von Jugendlichen in Panama ist wie der Fremdenhass
und die rechte Gewalt in Deutschland kein Naturphänomen. Sie hat
dort wie hier ihre Ursachen in sozialen Problemen und im Fehlen ausreichender
Bemühungen der Gesellschaft, jungen Menschen eine Lebens-Perspektive
zu geben.
Die CARITAS in Panama nimmt zu der jugendlichen Gewalt unter der Überschrift
"Konzentration des Reichtums und Gewalt" wie folgt Stellung:
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Foto von einem Haus
in dem Viertel Calidonia der Hauptstadt Panama
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| "Die
Bildung gewalttätiger Jugendgruppen in den verarmten Vierteln der Hauptstadt
und im Landesinnern sind nicht spontan entstanden. Wie viele Familien brechen
auseinander und wie viele Familien kümmern sich überhaupt nicht
um ihre Kinder? Die Jugendbande löst keines der Probleme für uns
Erwachsene, aber für viele Jugendliche ist sie die einzige Gruppe,
wo sie sich aufgenommen, beschützt und anerkannt fühlen, eine
Gruppe, von der sie Hilfe erhalten. Wie viele Fußballplätze,
Schwimmbäder und Sportzentren existieren in den Stadtvierteln, in denen
der Drogenkonsum grassiert und die Jugendbanden sich ausbreiten? Gibt es
nicht vielleicht mehr Wirtschaften und Bars als Sporteinrichtungen und Schulen
in den Stadtteilen, in denen jetzt Aufsehen erregende Polizeiaktionen |
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| stattfinden?
Warum gibt es keine Initiativen zugunsten des Lebens, die zum Ziel haben,
die Gerechtigkeit, die Würde, Arbeit und Gesundheit, eine gute Erziehung,
Kleidung, Nahrung und das Recht auf Land und eine menschenwürdige Wohnung
einzufordern, auf das alle Panameer ein Anrecht haben? Warum gibt es keine
Initiativen, die dafür sorgen, dass das Geld so fließt dass es
sich nicht bei den Reichen in Zentren der Oligarchie anhäuft? Kann
man sich vorstellen, wie viele Schulen, Arbeitsplätze und Sozialzentren,
wie viele Sport- und Erholungsstätten im ganzen Land mit dem Geld geschaffen
werden könnten, das sich in den Händen weniger befindet und Panama
zu einem Land mit der schlechtesten Verteilung des Reichtums auf dem ganzen
Kontinent macht?" (La Carta 58) |
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Die
soziale Ausgrenzung führt zu Gewalt
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Zahl
der Häftlinge in Panama und
Todesfälle auf Grund von Verkehrsunfällen, Selbstmorden
und Gewalttaten
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Jahr
und Zahl der Opfer
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1980
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1985
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1990
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1995
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1997
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| Häftlinge |
18,491
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20,326
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18,851
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48,689
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51,924
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Verkehrsunfälle,
Selbstmorde,
Gewalttaten |
903
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956
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1,007
|
1,571
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1,524
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| Verkehrsunfälle |
350
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342
|
292
|
481
|
498
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| Morde |
35
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107
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157
|
351
|
292
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| Quelle:
Panamá en Cifras, 1980-1990 y 1994-1998, zit. In PREMISAS,
August 2000 |
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Die obige Tabelle
macht deutlich, wie enorm die Gewaltbereitschaft und die Zahl der Straftaten
in Panama nach der Invasion der amerikanischen Truppen im Jahr 1990 gewachsen
sind. Die Regierung hat darauf mit Repression und Gefängnisstrafen
reagiert., ohne dass wirtschaftliche und soziale Programme durchgeführt
worden wären, die die kriminellen Aktivitäten hätten verhindern
oder eindämmen können.
Zwischen 1985 und 1990 fiel die Zahl der Inhaftierten um 7%. Unmittelbar
nach der Invasion, dem Verfall der panameischen Wirtschaft und dem Verlust
einer rechtmäßigen Regierung stieg die Kriminalität auf
ein nie da gewesenes Niveau an. Sie stieg in 8 Jahren konkret um 175%
und hat dazu geführt, dass die städtische Bevölkerung sich
auf den Straßen nicht mehr sicher fühlt.
Alarmierend ist auch die hohe Zunahme der Verkehrstoten. Sie ist von 1990
bis 1998 um 88% gestiegen. 45% der Verkehrstoten waren Fußgänger.
Was die allgemeine Kriminalität angeht, handelt es sich um ein Schneeballsystem:
größere Repression durch die Polizei führt zu mehr Gewalt
uns diese verstärkt die polizeiliche Repression noch mehr.
1995 betrug die offizielle Arbeitslosenquote 14%, 1998 13%, Das heißt,
die Strukturen der panameischen Gesellschaft führen sehr wirkungsvoll
zu mehr Gewalt und Kriminalität, nicht jedoch zur Schaffung von Arbeitsplätzen.
Verwunderlich ist es in diesem Zusammenhang, dass die panameische Gesellschaft
trotz der vorherrschenden Gewalt nicht in Anarchie verfallen ist und ihre
sozialen Organisationen noch in der Lage sind, ihre Forderungen vorzutragen.
(aus: PREMISAS, August 2000)
1. Unverständlich:
Schuldenerlass
"Der Bundesbürger
wird immer mehr zur Kasse gebeten, und auf der anderen Seite erlässt
auch die Bundesrepublik den armen Ländern einen Teil der Schulden.
Ottonormalverbraucher wird es nicht verstehen." (Leserbrief von W.N.
in der Westfälischen Rundschau)
2. Kaffee-Import
deutlich billiger - Gewinner und Verlierer
Die Bundesrepublik
profitiert zu Lasten der Entwicklungsländer vom Preisverfall am Rohkaffee-Weltmarkt.
Im Vergangenen Jahr musste laut Statistischem Bundesamt beim Import der
Bohnen durchschnittlich 3810 Mark pro Tonne gezahlt werden. Das sind 1284
Mark weniger als 1998. Trotz einer um 5% auf 805.000 Tonnen gesteigerten
Menge sank der Wert der Kaffee-Einfuhren um knapp 22% auf 3.1 Milliarden
Mark. Wichtigste Lieferanten-Länder sind Brasilien, Kolumbien, Vietnam
und El Salvador.
Wegen des gestiegenen Dollarpreises ist der Wert der Kaffeeeinfuhren in
der Europäischen Union im Lauf dieses Jahres sicher deutlich gestiegen.
Nur haben die Lieferantenländer nichts davon.
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Kurznachrichten
- Unser letztes "aktuelles
Projekt" (Zwei Milchkühe für El Cobre") hat zwei
Familien spontan veranlasst, uns jeweils 800.-DM für den Kauf einer
Kuh zu überweisen. Da uns für dieses Projekt auch noch einige
andere Spenden zur Verfügung gestellt wurden (u.a. Bazar am Elternsprechtag
der FHS in Herdecke), haben wir beschlossen, noch einem weiteren Dorf
zwei Kühe zu kaufen, die auch in diesem Fall dem ganzen Dorf gehören
werden.
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- Die Unterlagen
zu unserem Kalenderprojekt 2002 füllen inzwischen schon einen dicken
Ordner. Eine Schule in Panama, die mit uns kooperieren wollte, hat auch
nach einem halben Jahr noch nichts Konkretes gemacht. Eine andere Schule
hat unsere zahlreichen Faxe und Emails offensichtlich nicht erhalten.
Eine weitere Schule hat schwarz-weiß-Bilder abgeliefert, obwohl
von Anfang an deutlich gemacht worden war, dass wir bunte Bilder haben
möchten. Möglicherweise verfügen die Kinder und Jugendlichen
nicht über entsprechende Malutensilien. Für diesen Fall haben
wir unsere Freunde gebeten, den Schulen auf unsere Kosten die notwendigen
Materialien zur Verfügung zu stellen. Inzwischen wurden sieben
deutsche Texte an Schulen in Panama verteilt. Sechs Schulen aus Herdecke,
Wetter und Hagen haben inzwischen auch je einen Text aus Panama erhalten
und diese Texte inzwischen illustriert beziehungsweise arbeiten daran.
- Wir sind INAC,
dem panameischen Kulturinstitut (Frau Dr. Ochoa Moravia) und Frau Dr.
Mary Britton vom panameischen PEN sehr dankbar für ihre Suche nach
geeigneten Texten für unseren Kalender. Die deutsche Botschaft
hat uns dankenswerterweise einen Teil der Texte zugeschickt, worüber
wir uns sehr gefreut haben, da doch immer wieder einmal Postsendungen
auf dem Weg von Deutschland nach Panama und umgekehrt verloren gehen.
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Unser Projekt: Brücke
über den Rio Ortiga
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- Am 13. September
war ich auf einer Tagung in Frankfurt, auf der für Erstantragsteller
die Bedingungen erläutert wurden, die von Nichtregierungsorganisationen
bei einem Förderantrag an die Europäische Union in Brüssel
beachtet werden müssen. Es stellte sich schnell heraus, dass die
Abwicklung eines Projekts über die EU so kompliziert ist, dass
unser Verein, der nur mit ehrenamtlichen Helfern arbeitet, damit überfordert
ist. Offensichtlich liegt es gar nicht im Interesse der EU, mit kleineren
Organisationen zusammenzuarbeiten. In diesem Zusammenhang kann man nur
das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit loben,
das auch mit kleineren Organisationen wie uns zusammenarbeitet.
- Zur Zeit prüfen
wir die Möglichkeit einer Konsortialpartnerschaft mit MISEREOR
in Aachen. Sie würde für uns bedeuten, dass Misereor die mit
uns abgestimmten Anträge an die EU stellt und die Abrechnung des
Projekts vornimmt und wir den 25%-Anteil an den Projektkosten übernehmen.
Bei einem über drei Jahre laufenden Projekt für 200.000 ECU
müssten wir rund 100.000.-DM aufbringen.
- Am 25. Oktober
war ich Gast in einer Klasse des Hl.-Geist-Gymnasiums in Menden, wo
ich den Kindern unsere Arbeit vorgestellt und von meiner letzten Reise
nach Panama erzählt habe. Sie haben mir einen Scheck über
1000.-DM übergeben. Der größte Teil des Geldes kommt
von einer Lehrerin der Klasse, die anlässlich ihres Geburtstages
auf Geschenke zu Gunsten eines Projekts in Panama verzichtet hatte.
- Am 14. November
habe ich beim Lions-Club Herdecke, der in den vergangenen Jahren unsere
Aktivitäten regelmäßig unterstützt hat, einen Dia-Vortrag
über unsere Arbeit gehalten.
Für unsere Weihnachtskarten-Aktion stehen wieder mehrere neue Motive
zur Verfügung. Ein Nikolaus-Bild hat eine Schülerin der polnischen
Partnerschule der FHS in Stacharowice gemacht. Viele Schüler/innen
werden in diesen Wochen unsere Karten zum Verkauf anbieten (1.50 DM).
An interessierte Institutionen und Betriebe schicken wir gern ein Muster-Sortiment.
Die Karten sind auch auf unserer Website zu sehen. Kürzlich las
ich, dass eine karitative Organisation 30% Händler-Rabatt auf Grußkarten
gewährt. Unser Kartenerlös kommt vollständig unseren
Projekten zugute.
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Unser Projekt in Buenos
Aires: Bau einer Bäckerei und eines Raumes zur Herstellung und Aufbewahrung
von Medizin
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Laufende
Projekte
Die Brücke über
die Quebrada La Llanita ist fertig. Unser Partner Cepas hofft, dass trotz
enormer witterungsbedingter Schwierigkeiten die Arbeiten an der Brücke
über den Río Ortiga bis zum Ende des Jahres beendet werden
können. Auf dem Foto ist das noch nicht ganz fertiggestellte Haus
in Buenos Aires zu erkennen, in dem eine Bäckerei und der Gesundheitsposten
("natürliche Medizin") untergebracht werden sollen. Seit
zwei Monaten wird intensiv am Schülerinnenheim in Buenos Aires gearbeitet.
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Unser
aktuelles Projekt
Die
Finanzierung des Baus des oben genannten Schülerheims ist gesichert.
Was noch fehlt ist die Inneneinrichtung: Betten, Tische, Stühle,
Schränke und eine Küche.
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Konten
des "Dritte-Welt-Kreises Panama e.V."
Stadtsparkasse Herdecke: Kto.-Nr.: 215 5455 (BLZ: 450 514 85)
Sparkasse Wetter: Kto.-Nr.: 627 9673 (BLZ: 452 514 80)
"DWK
PANAMA E.V." im Internet: www.panama-kreis.de
v.i.S.i.P.Paul
K. Heer
Weg zum Poethen 51, 58313 Herdecke
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