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Panama Info
Nr. 71           Mai 2001
Brücke Wetter

100.000.-Mark-Projekt abgeschlossen

Nach den Wasserleitungen für fünf Dörfer in Veraguas wurden Ende des letzten Jahres im Rahmen unseres mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführten Projekts auch die beiden Brücken fertig gestellt, die "Brücke Wetter" über den Río Ortiga (Foto oben) und die "Brücke Hagen" über die Quebrada La Llanita (Foto unten).
Die Arbeiten an den Brücken waren mit ungeahnten Schwierigkeiten verbunden. Während der einjährigen Bauzeit gingen fast täglich tropische Regengüsse nieder. Die Wege - Straßen gibt es nicht in der Region - waren aufgeweicht. Bergrutsche mussten beseitigt werden. Manchmal mussten die Fahrzeuge, obwohl mit Ketten bewehrt, unter großen Anstrengungen aus dem Geröll und Schlamm herausgezogen werden.
Die in der Region lebende indigene buglé-Bevölkerung stellte während der gesamten Bauzeit unentgeltlich viele Arbeitskräfte zur Verfügung. Die campesinos säuberten und planierten das Baugelände, sie schlugen Rundhölzer für den Gerüstbau, sie bearbeiteten das Bauholz, machten die Ausschachtungen für die Fundamente und standen beim Betonieren an der Mischmaschine. Geschlafen haben sie in einer provisorischen Schutzhütte. Vor Beendigung der Bauarbeiten wurde eine für die Brücken verantwortliche Gruppe in einem Seminar über die Pflege wichtiger Teile der Brücke informiert.
Die buglé-Bevölkerung hat immer von diesen Brücken geträumt, aber nie geglaubt, dass sie gebaut werden würden. Jetzt kommen die Kinder ungehindert zu ihren Schulen, die Bauern zu ihren Feldern, und die Bewohner können ungefährdet andere Dörfer und die nächste kleine Stadt Santa Fé besuchen.
In Übereinstimmung mit unserem Partner Cepas in Santiago und den buglé tragen die beiden Brücken die Namen der beiden Städte Hagen und Wetter. Es gibt bereits seit etlichen Jahren das "Schülerheim Cañazas-Herdecke" Diese Namensgebung soll die Verbundenheit der drei Ruhrstädte mit Panama zum Ausdruck bringen. Denn ohne ihre Unterstützung unserer Aktivitäten ("Panama-Lauf", Grußkarten-Aktion und Bazare u.a.) hätten wir den Eigenanteil von 25 Prozent bei dem Projekt nicht aufbringen können.

Brücke Hagen

Wahrheitskommission in Panama

Am 18. Januar wurde die "Comisión de Verdad" (Wahrheitskommission) von Mireya Moscoso, der Präsidentin Panamas, eingesetzt. Sie soll nach dem Muster ähnlicher Kommissionen (Argentinien, Chile, El Salvador, Peru, Bolivien, Brasilien, Paraguay und Südafrika) die Morde der Militärdiktatur in Panama (1969-1989) aufklären und vor allem nach dem Schicksal von 120 "Verschwundenen" forschen, von denen die meisten ermordet worden sein dürften.
Der Kommission wurden eine halbe Million Dollar für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt. Das ist nicht viel Geld, wenn man allein an die Kosten der Grabungen (vor allem in der Provinz Chiriquí, der Militärbasis Tocumen und auf der Gefangenen-Insel Coiba) und die DNA-Analysen denkt. Die Kommission arbeitet unter Zeitdruck, da sie ihre Arbeit spätestens nach neun Monaten abgeschlossen haben soll.
Die frühere Regierungspartei PRD, die aus der Bewegung um den Diktator Omar Torrijos entstanden ist, hat schwere Bedenken gegen die Kommission erhoben. In ihr befänden sich Mitglieder, die dem "Torrijismus" immer feindlich gegenüber gestanden hätten. Außerdem habe sie Befugnisse (Zeugenanhörung, Dokumenten-Einsicht), die nur den Justizbehörden zuständen.
Dabei ist die Kommission nur mit Untersuchungen beauftragt. Die entsprechenden Ergebnisse werden den Gerichten des Landes zur Verfügung gestellt.
Nach Ansicht von José M. Vivanco, dem Vorsitzenden von Human Rights Watch in Amerika, wurde diese Kommission notwendig wegen der geringen Leistungsfähigkeit der Justizverwaltung, vor allem der Staatsanwaltschaft, in Panama. Ihre bisherigen Untersuchungen hätten zu keinen nennenswerten Ergebnissen geführt.
Zu den Ermordeten und "Verschwundenen" gehören Nationalisten, Marxisten, Mitglieder der reichen Gesellschaftsschicht, Atheisten und Angehörige der Kirche sowie der Justiz, die sich der Militärdiktatur widersetzten.
Die Kommission hofft herauszufinden, was z.B. mit dem linksgerichteten Politiker Floyd Britton, dem Arbeiterführer José Carmen Tuñon, dem indigenen Arbeiterführer Tomás Palacios Salinas, der Lehrerin Dora Moreno, dem Bauern Ariosto González, dem Studentenführer Jorge Camacho und dem katholischen Priester Hector Gallego geschehen ist.
Die Bush-Regierung in den USA hat der Kommission ihre volle Unterstützung zugesagt, ohne allerdings zu präzisieren, worin sie bestehen soll. Es wird abzuwarten sein, ob sie, wie in den Fällen Guatemala, Honduras und Chile, Geheimdokumente zur Verfügung stellt.
Die Kommission hat Rechtsanwälte, Anthropologen, Gerichtsmediziner und Soziologen beauftragt, sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Juan Lekas
Juan Lekas
Felix González
Felix González
José del Carmen Tuñon
José del Carmen Tuñon
P. Hector Gallego
P. Hector Gallego
Über den Priester H. Gallego, der in Veraguas als Märtyrer verehrt wird, da er wegen seines Einsatzes für die ausgebeuteten Bauern in der Region Santa Fé ermordet wurde, haben wir schon öfter berichtet. In diesem Info möchten wir exemplarisch über den biographischen Hintergrund drei weiterer Verschwundener berichten. Die Informationen hat uns Pastor E. Duran E., ein befreundeter panamesischer Publizist und Sozialarbeiter, zur Verfügung gestellt.
Juan Lekas stammte aus einer griechischen Familie. Sein Vater war ein reicher Schiffsreeder und wohnte in dem exklusiven Wohnviertel "El Cangrejo". Sein Sohn Juan "Yani" Lekas hatte schon früh Kontakte zur linken Szene. Bereits in den 60er Jahren kämpfte er verdeckt in der Guerilla-Gruppe VAN. Nach dem Militärputsch schloss er sich der FRP (politische Gruppierung, die gegen die Militärregierung arbeitete) an, für die er in der griechischen Kolonie Geld sammelte. Sein Onkel, der Ingenieur Demetrio Basileo Lakas, wurde vom General Torrijos zum "Präsidenten" ernannt. Juan Lekas machte man zum Chef der Präsidentengarde, ohne zu wissen, dass er zur FRP gehörte. Als dies der Geheimdienst entdeckte, wurde er festgenommen, er verlor seinen Posten, wurde aber auf Grund seiner Verwandtschaft mit dem Präsidenten wieder freigelassen. Da er seine konspirative Tätigkeit fortführte, wurde er 1970 erneut festgenommen und nach Griechenland ausgewiesen. Er kehrte heimlich nach Panama zurück, um weiterhin für die FRP tätig zu sein. Er wurde erneut festgenommen und nach Venezuela ausgewiesen. Seitdem hat man nichts mehr von ihm gehört.
Felix González Santizo, Mitglied von VAN, suchte die Zusammenarbeit mit der FRP. Beide Organisationen kämpften seit 1969 gegen die Militärregierung, die die Verfassung außer Kraft gesetzt, die politischen Parteien verboten, die Universität von Panama und die höheren Schulen geschlossen und viele Führungskräfte der politischen Parteien und der Volksbewegungen festgenommen und ins Gefängnis gebracht hatte. Durch unglückliche Umstände wurde Felix von der Polizei aufgespürt, als er flüchtete, verletzt und dann mit einem Kopfschuss getötet.
José del Carmen Tuñon war Arbeiter, militantes Mitglied der kommunistischen Partei (Partido del Pueblo) und Führer der Baugewerkschaft. Zusammen mit vielen anderen politischen Führern wurde er am 13. November 1968, dem Tag des Militärputsches, verhaftet und in das Gefängnis Carcel Modelo eingeliefert. Man holte ihn zu einer Vernehmung und teilte anschließend den Gefängnisinsassen mit, Tuñon sei eines natürlichen Todes gestorben.

Am 3. April meldet LA PRENSA die ersten Knochenfunde der Gerichtsmediziner in der ehemaligen Militärbasis Los Pumas.

 
HGWG
Herdecker Gemeinnützige
Wohnungsgesellschaft MBH
Menschenwürdiges Wohnen in
Herdecke und auch in Panama
 
"Wir haben immer zwei Optionen: Wenn wir zu Hause vor dem Fernsehen sitzen und jemanden draußen laut um Hilfe schreien hören, können wir das TV-Gerät lauter drehen. Oder wir gehen raus und sehen nach, ob wir etwas tun können. Das ist die Wahl, vor der wir stehen"
(schwedischer Schriftsteller Mankell in "Der Spiegel" 49/2000)
 
Einnahmen und Ausgaben 2000
Entradas y Salidas
Einnahmen
Ausgaben
BMZ
69.831,00 DM
Spenden und Zuwendungen nach § 153 StP0
73.605,91 DM
Panama-Lauf
25.891,00 DM
Landesregierung NRW
22.000,00 DM
Erzdiözese Paderborn
5.000,00 DM
Stadt Herdecke
4.364,17 DM
Grußkarten-Verkauf
4.321,72 DM
Bazare FHS
1.098,45 DM
Überschuss aus dem Verkauf "3. -Welt-Handel"
1.000,00 DM
KDStV Sauerlandia Münster im CV
570,00 DM
Carl-Duisberg-Gesellschaft
369,00 DM
Mitgliedsbeiträge
170,00 DM
Zinsen
83,34 DM
 
Projekte in Panama: Trinkwasserleitungen für 5 Dörfer; Brücken über die "Quebrada La Llanita" und den "Río Ortiga"; Einrichtung Schülerheim ASCHIRA; Bau eines Schülerinnenheims in Buenos Aires; Bau einer Bäckerei und eines Gesundheitspostens in Buenos Aires; Kauf eines Motorpflugs in Buenos Aires
171.286,00 DM
Büro, Porto, Öffentlichkeitsarbeit
5415,00 DM
Papier und Druckkosten
4621,00 DM
Versicherung
230,00 DM
Kontoführung Stadtsparkasse Herdecke
150,00 DM
 
Zwischenergenis:
181.702,00 DM
 
Sparbuch – Rückstellung für geplantes Projekt
20,000,00 DM
   
208.304,59 DM
201,702,00 DM
 
Auslagen in Höhe von 5050,00 DM wurden von Mitgliedern des Vereins getragen.
Die Ausgaben für Büro und Öffentlichkeitsarbeit waren in erheblichem Maße durch zweckgebundene Zuweisungen gedeckt.
 
Die Gesamteinnahmen des "DWK Panama" bis Ende 2000: 875.154,00 DM
 "Ein Mann stirbt und kommt in die Hölle. Dort stellt er fest, dass es für jedes Land eine eigene Hölle gibt. Zunächst geht er zur deutschen Hölle und fragt: "Was machen sie dort?" Zuerst stecken sie dich für eine Stunde in eine Hackmaschine, dann kommst du für eine Stunde in ein Nagelbett und für den Rest des Tages gibt dir der deutsche Teufel Peitschenhiebe.
Das gefällt dem Mann gar nicht und so will er nachsehen, was in den anderen Höllen passiert. In der amerikanischen, in der russischen wie auch in den anderen Höllen geschieht überall das Gleiche.
Da sieht er, dass sich vor der panamesischen Hölle eine große Schlange von Menschen gebildet hat, die darauf warten, eingelassen zu werden. Neugierig geworden, fragt er die letzte Person in der Schlange: "Was passiert da drinnen?" "Sie stecken dich für eine Stunde in eine Hackmaschine, dann kommst du für eine Stunde in ein Nagelbett, und für den Rest des Tages gibt dir der panamesische Teufel Peitschenhiebe." "Aber das ist ja genauso wie in den anderen Höllen. Warum wollen hier so viele Leute herein?" "Weil die Hackmaschine nicht funktioniert, da kein Strom da ist und es keinen Kostenvoranschlag gibt, um sie zu reparieren. Die Nägel hat man alle gestohlen. So kommt der Teufel, zeichnet ab, kassiert und geht."
 
Informationen
  • Im letzten Panama-Info berichteten wir darüber, dass mit den Einnahmen am Elternsprechtag der Friedrich-Harkort-Schule eine Kuh ("Frieda") für ein Dorf in Veraguas/Panama kaufen konnten. Zu den beiden Kühen "Hansy" und "Jana", die von Mitgliedern der katholischen Kirchengemeinde St. Urban in Herdecke finanziert wurden, kam aus der Gemeinde nachträglich noch die Kuh "Gertrud" hinzu. Zwei Kühe hat das Dorf El Cobre, die beiden anderen das Dorf Buenos Aires erhalten.
  • Er liegt zwar schon etwas länger zurück, aber muss an dieser Stelle gewürdigt werden: der großartige Einsatz der Mädchen und Jungen der mit uns kooperierenden Schulen beim Verkauf der Grußkarten im Dezember. Der Gesamterlös betrug 5449.50 DM.
  • Anfang Januar hat uns amnesty international im Rahmen einer entsprechenden Aktion gebeten, den Gouverneur von Arizona in den USA zu bitten, Jose Amaya-Ruiz, aus El Salvador, der vor 16 Jahren (!) wegen Mordes zum Tod verurteilt wurde, nicht hinrichten zu lassen, da er nicht rechtzeitig Gelegenheit erhielt, mit dem Konsulat seines Landes Kontakt aufzunehmen, wozu er nach der Wiener Konvention das Recht hatte. Seit seiner Verurteilung befand sich der Gefangene meistens in psychiatrischer Behandlung.
  • In Arizona wurden vor zwei Jahren die beiden deutschen LaGrand Brüder hingerichtet. Auch ihnen war seinerzeit nicht gestattet worden, Kontakt mit ihrem Konsulat aufzunehmen, was die Bundesregierung veranlasst hat, die USA in Wien zu verklagen.
  • Am 23. Januar fand in Aachen ein ausführliches Gespräch mit mehreren Referenten von Misereor statt. Unser Partner Cepas könnte ohne die Hilfe von Misereor seine Entwicklungs- und Sozialarbeit nicht leisten. Für konkrete Baumaßnahmen z.B., wie wir sie finanzieren, steht Cepas jedoch kein Geld zur Verfügung. Wir haben deshalb verabredet, das von Misereor finanzierte Programm mit unseren Projekten zu ergänzen, möglicherweise über einen neuen Vertrag mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.
  • Seit Beginn des Jahres haben wir in Ausstellungen in den Räumen der Amtsgerichte Wetter und Witten, der HGWG in Herdecke sowie des Polizeipräsidiums in Hagen unsere Arbeit vorgestellt.
  • Am 07. März fand die diesjährige Jahreshauptversammlung unseres Vereins statt, auf der über die Arbeit des letzten Jahres berichtet und die Aufgaben des laufenden Jahres besprochen wurden. Der Verein wird versuchen, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit um die Förderung eines neuen, diesmal zweijährigen Projekts, zu bitten (siehe oben: Misereor). Voraussetzung hierfür ist die Vorlage eines entsprechenden Projektkonzepts unseres Partners Cepas.
  • Die Teilnehmer der Hauptversammlung haben sich insbesondere bei den Vorstands-mitgliedern Lothar Mertmann, der den "fairen Handel" organisiert und dem Kassenwart Reinhard Winkler für ihr großes Engagement bedankt.
  • Herr Mertmann teilt mit, dass von uns im vergangenen Jahr für 6.169.-DM Waren aus dem "fairen Handel" verkauft wurden. Am besten läuft der Verkauf in der Post-Apotheke in Kirchende in Herdecke, nicht zuletzt wegen des großen Engagements der Eigentümerin und des gesamten Personals, das selbst den fair gehandelten Kaffe trinkt!
  • Die ersten sechs Bilder (zwei aus Panama) für unseren geplanten Kalender sind fertig. Vielleicht gelingt es uns doch noch, den Kalender bis zum Herbst fertig zu stellen.
  • Das Grußwort zum 10. Panama-Lauf am 29. Juni wird Matthias Mellinghaus schreiben, Olympia-Sieger im Rudern und seit kurzem als Filmregisseur in Kanada tätig. Er hat als Schüler der FHS selbst am Panama-Lauf teilgenommen. Der Panama-Lauf ist zwar traditionsgemäß eine Veranstaltung der Schulen. Aber wir würden uns natürlich sehr über die Teilnahme von älteren Bürgerinnen und Bürgern freuen sowie Vertreter/innen von Vereinen, Firmen und Institutionen. Eine sehr starke Gruppe hat sich bereits angemeldet!
  • Im ersten Panama-Info dieses Jahres möchten wir uns sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung unserer Arbeit durch die Stadtverwaltungen der Städte Herdecke, Wetter und Hagen im letzten Jahr bedanken. Auch der Firma Bruchhäuser-Reprotechnik, der HGWG sowie der Aral-Tankstelle Hoffmann sind wir zu besonderem Dank verpflichtet.
  • Am 31. März feierte J. L. aus Dortmund einen runden Geburtstag. Sie hatte ihre Gäste gebeten, ihr keine persönlichen Geschenke zu machen, sondern ihr für ein Projekt in Panama und ein Frauenprojekt in Bosnien eine Spende zu geben. Der Panama-Kreis erhielt 1040.-DM.
  • Erinnern Sie sich noch an die Expo? Haben Sie vielleicht selbst den Panama-Stand besucht? Die Klasse 6d der H.-Heine-RS aus Hagen mit ihrem Lehrer U. Weishaupt war am 12. September da.
 
Schüler bei der Ausstellung "Canal de Panama"
  • Am 09. Juni findet im Westfalenpark in Dortmund eine internationale Veranstaltung, "Spielend verstehen", statt (13.00 – 24.00 Uhr), organisiert von Monika und Rolf Wendland aus Herdecke. Über 30 Länder haben ihre Teilnahme zugesagt. Unser Verein ist gebeten worden, auf der Veranstaltung Panama zu vertreten. Vorausgesetzt, wir finden genügend Helfer, die den Stand betreuen, machen wir gern mit. Der Weg nach Dortmund, gerade auch für Kinder, lohnt sich sicher. Deshalb möchten wir auch von dieser Stelle aus herzlich zu der Veranstaltung einladen.
Eine Bitte: Wenn Sie uns Geld überweisen, kann der Kassierer nur dann eine Spendenbescheinigung ausstellen, wenn er Namen und Adresse des Einzahlers weiß. Deshalb überweisen Sie bitte zugedachte Spenden über Ihr Konto und nicht bar.

Unser aktuelles Projekt

Das "Schülerinnenheim Harkort" in Buenos Aires ist fertig. Ein Foto erscheint in der nächsten Ausgabe des Panama-Info.
Da es in dem Dorf keine Elektrizität gibt, liegt das abgelegene Haus in der Nacht völlig im Dunkeln. Wenn die Mädchen ab 18.00 ihre Hausaufgaben machen, lesen oder Hausarbeiten verrichten wollen, sind sie auf Kerzen oder Petroleumlicht angewiesen. Wir möchten deshalb für das Haus eine kleine Solaranlage finanzieren, die auch den Anschluss kleiner elektrischer Geräte (Nähmaschine, Kühlschrank u.a.) ermöglicht.
Kosten: 10.000.- DM

Konten des "Dritte-Welt-Kreises Panama e.V."
Stadtsparkasse Herdecke: Kto.-Nr.: 215 5455 (BLZ: 450 514 85)
Sparkasse Wetter: Kto.-Nr.: 627 9673 (BLZ: 452 514 80)

"DWK PANAMA E.V." im Internet: www.panama-kreis.de

v.i.S.i.P.Paul K. Heer
Weg zum Poethen 51, 58313 Herdecke

Auflage des gedruckten Panama Infos Nr. 71: 4500