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Nr. 73  |
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Panama
Info
Nr. 73
Februar 2002
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den Einnahmen des Panama-Laufes im vorletzten Jahr und einem Zuschuss
des Landes NW konnte das "Internado Harkort" für Mädchen
in Buenos Aires gebaut werden. Inzwischen hat das Schülerinnenheim
auch eine von uns finanzierte Photovoltaikanlage sowie einen Kühlschrank
erhalten (vgl. Informationen). Auf dem Foto sind einige der Mädchen
des Heims zu sehen. Vor ihnen steht Geschirr, das ihnen die Firma EMSA
aus Emsdetten geschenkt hat.
Im Herbst haben die
Mädchen zwei Gitarren und einige Flöten bekommen, über
die sie sich sehr freuen. Das Internat sollte auch zwei Milchkühe
erhalten. Leider steht aber kein Weideland zur Verfügung. Es gibt
aber bereits einen kleinen Hühnerstall, so dass die Mädchen
gelegentlich etwas Fleisch zu essen bekommen.
Die Mädchen sollen
pro Monat 10.-Dollar, also etwas mehr als 20.-DM, für ihren Aufenthalt
im Internat bezahlen. Nicht alle Mädchen können dieses Geld
aufbringen, das ohnehin nicht für den Unterhalt ausreicht. Eine Frau
in der Hauptstadt Panama hilft dem Internat, indem sie in ihrem Bekanntenkreis
um Spenden bettelt.
Als wir unsere drei
Schüler/innen-Heime in Las Palmas, Cañazas und Buenos Aires
finanziert haben, war unseren Partnern von Anfang an klar, dass sie selbst
für den laufenden Unterhalt aufkommen müssen, um eine dauerhafte
Abhängigkeit von uns auszuschließen. Aber es tut schon weh,
wenn man erfahren muss, dass immer wieder Jugendliche die Heime verlassen
müssen, weil sie ihren kleinen monatlichen Unterhaltsbeitrag nicht
bezahlen können.
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Bewohnerinnen des Schülerinnenheims
"Internado Harkort" in Buenos Aires
Vor ihnen steht vom EMSA-Werk in Emsdetten gestiftetes Geschirr.
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Online-Petition
zur Veränderung der WTO-Patentrechte
Im
Oktober haben wir uns an der oben genannten Petition beteiligt:
Oxfam International
rief gemeinsam mit einem "Third World Network" und der "Health
Gap Coalition" zu einer Unterschriftenaktion auf, die sich gegen
den Widerstand der US-Regierung richtete, Veränderungen und eindeutige
Klärungen der WTO-Patentrechte (TRIPS) zugunsten armer Länder
und bezahlbarer Medikamente zuzulassen. Denn die Patentregelungen der
WTO, von den USA hartnäckig verteidigt, treiben die Preise für
Medikamente in die Höhe. Als Folge davon sterben laut WHO-Angaben
jährlich 14 Mio. Menschen an behandelbaren Krankheiten. Da sich neben
Entwicklungsländern und NRO auch die EU und Japan für Veränderungen
der TRIPS zugunsten bezahlbarer öffentlicher Gesundheit einsetzten,
bestand eine reale Chance, wenn es gelang, die US-Regierung umzustimmen.
Die Online-Petition lief seit dem 01.09.2001 bis zur WTO-Ministerkonferenz
in Qatar im November, wo die Unterschriften der US-Regie-rungsdelegation
übergeben wurden. (Rundbrief von "bengo" - Sept./Okt. 2001)
Auf der WTO-Konferenz
gab es kein konkretes Angebot der Industrieländer bezüglich
einer Preisreduzierung für Medikamente, die die Entwicklungsländer
dringend benötigen. Immerhin gab es eine Zusage, sich um eine vernünftige
Lösung des Problems zu bemühen.
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Gelegentlich besucht
an einem Wochenende ein Arzt eines der vielen kleinen Dörfer in Veragas/Panama
ohne ärztliche Versor-gung und untersucht kostenlos einen großen
Teil der Bewohner.
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Die
"armen" USA erzwingen eine Preisreduzierung patentierter Medikamente
Die
oben genannte Petition wurde gestartet vor dem 11. September und den Milzbrand-Erkran-kungen
in den USA. Angesichts der Bedrohung durch größere biologische
Terroranschläge beschloss die US-Regierung, große Vorräte
des gegen Milzbrand wirksamen Antibiotikums Ciprobay anzulegen, auf das
die Firma Bayer ein im Jahr 2003 auslaufendes Patent besitzt. Die Pharma-Firma
wollte das Medikament für 1.83 Dollar pro Tablette abgeben. Das war
dem amerikanischen Gesundheitsminister zu teuer. Er verlangte einen Preis
von unter einem Dollar. Bayer war schließlich einverstanden, weil
der Minister damit drohte, wegen des "Notstandes" den Patentschutz
zu umgehen und amerikanische Firmen aufzufordern, Nachahmerpräparate
zu produzieren.
Der Vorfall zeigt,
dass die Amerikaner nur dann geltende Regeln hartnäckig verteidigen,
wenn sie in ihrem Interesse und dem ihrer Industrie sind. Im Frühjahr
letzten Jahres haben die USA noch in einem von weltweitem Interesse begleiteten
Prozess in Südafrika die geltenden Patentrechte verteidigt. Die Südafrikanische
Regierung wollte in Südafrika bezahlbare Nach-ahmerpräparate
gegen die in ihrem Land grassierende Aids-Epidemie herstellen lassen oder
importieren. Jeder fünfte Erwachsene in Südafrika ist von ihr
betroffen (5 Millionen Aids-Kranke; an 40% der Todesfälle war Aids
schuld). Unter dem Druck der Öffentlichkeit nahmen die von den USA
unterstützten Pharmakonzerne am 19. April ihre Klage zurück.
Ist Milzbrand gefährlicher als Aids? Die USA dürfen sich nicht
wundern, wenn sie, vor allem in den Ländern der Dritten Welt, der
Doppelmoral bezichtigt werden.
Natürlich sind
die Entwicklungskosten für hochwirksame neue Medikamente extrem teuer,
und natürlich hoffen die Pharmaunternehmen mit Recht, die Entwicklungskosten
für ihre Medika-mente über den Preis wieder hereinzuholen. Aber
dieses Geld wird vor allem in den Indu-strieländern verdient. In
den Entwicklungsländern ist kaum Geld für den Kauf von Medikamen-ten
vorhanden. Um auf das Beispiel Südafrika zurückzukommen. Im
Gegensatz zu den Industrie-ländern, wo die Drei-Komponenten-Aids-Therapie
zwischen 3.000 und 10.000.-Dollar pro Jahr und Person kostet, zahlt Südafrika
inzwischen nur ein Zehntel dieser Summe. Doch auch diese verbilligten
Arzneien kann sich das Land kaum leisten. Für jeden Afrikaner stehen
statistisch im Jahr acht Dollar für Medikamente zur Verfügung.
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Keine
Arzneimittelforschung bei typischen Tropenkrankheiten
Die
fehlende Kaufkraft in den Entwicklungsländern verhindert eine intensive
Erforschung typischer Tropenkrankheiten wie Malaria, Schlafkrankheit,
Dengué etc.. "Es wird bei uns mehr Geld ausgegeben, um nach
einer Behandlung für Haarausfall zu forschen, als für tropische
Krankheiten zusammen", sagt der Sunday Times Journalist Adrian Anthonys
Gill.
Bei Aidsmitteln konnten
die Konzerne auf öffentliche Forschungsergebnisse zurückgreifen.
In den 70er Jahren entwickelten beispielsweise US-Wissenschaftler mit
staatlichem Geld das Mittel ddl, auf das später der Pharmakonzern
Bristol-Myers-Squibb ein Patent erhielt. Heute ist ddl ein wichtiges Aids-Medikament
- und für viele Länder oft unerschwinglich. "Die staatliche
Grundlagenforschung hat den Konzernen erst die Tür geöffnet",
sagt Peter Schönhofer, Mit-Herausgeber des unabhängigen Branchendienstes
arznei-telegramm.
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Ein von uns vor Jahren
eingerichtetes Medikamenten-Depot in einem Dorf in Coclé
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Enorme
Preisunterschiede
Die
Preise für ihre Medikamente in verschiedenen Ländern gestalten
die Pharma-Konzerne nach Kriterien, die für den Außenstehenden
nicht nachvollziehbar sind. Sicher hängen sie auch von dem Druck
ab, den die Regierungen auf die Firmen ausüben. So verlangt die Firma
Novartis für das Antirheumatikum Voltaren in Indien 2 Dollar,
in Portugal 118 Dollar. Bei und kostet eine Standardgröße Voltaren
3.40 Dollar.Das Herzmittel Adalat kostet in Indien 3 Dollar, in
Peru 96 Dollar. Bei uns kostet eine Standardpackung 20 Dollar. Viele US-Bürger
kaufen Medikamente in Kanada, weil die gleichen Pillen manchmal nur ein
Viertel des US-Preises kosten.
Peter Schönhöfer
meint, die Hochpreispolitik habe nur einen Grund. "Die Firmen brauchen
Geld, um ihre Produkte in den Markt zu drücken". Von den 100
bis 150 neuen Wirkstoffen, die jährlich den Markt überschwemmen,
sei höchstens einer wirklich neu. Aber alle Medikamente sollen Gewinne
abwerfen, damit auch die teuren Marketing-Kosten, die Pharmaberater und
gesponserte Ärztekongresse bezahlt werden können.
(Süddeutsche Zeitung, 27./28. 10.01 - Buko)
Wo
in der Welt wird ein vernünftig kalkulierter Preis für ein Medikament
bezahlt? Müssen in einigen Ländern die Patienten die Preisnachlässe
in anderen Ländern bezahlen? In Deutschland wird im Gesundheitswesen
über die ausufernden Medikamentenpreise heftig diskutiert. Wenn bei
uns Preisnachlässe der Arzneimittelfirmen gefordert werden, bilden
die Firmen mit den Gewerkschaften eine Abwehrfront. 10.000 Arbeitsplätze
seien bei Umsatzeinbußen in Gefahr, wird argumentiert. Wenn Ersatz-
und Betriebskrankenkassen fordern, ähnlich wie in Großbritan-nien
oder Holland aus Kostensenkungsgründen den Pillenhandel per Internet
zu erlauben, sind natürlich die Apotheker aus verständlichen
Gründen gegen diese Konkurrenz.
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"Lateinamerika
- typische Landschaften"
Die Staaten hören
auf, Arbeitgeber zu sein
und sind nur noch Polizei.
Die Präsidenten verwandeln sich in Direktoren fremder Konzerne.
Die Wirtschaftsminister sind gute Übersetzer.
Die Fabrikanten verwandeln sich in Importeure.
Die meisten hängen immer mehr von dem ab, was die wenigen übrig
lassen.
Die Arbeiter verlieren ihre Arbeit.
Die Bauern verlieren ihre Felder.
Die Kinder verlieren ihre Kindheit.
Die Jugend verliert den Wunsch, erwachsen zu werden.
Die Alten verlieren ihre Rente.
"Das Leben ist eine Lotterie", meinen die Gewinner.
(Eduardo Galeano, "Patas arriba, la escuela del mundo al revés")
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Der
oberste Gerichtshof nur für die Reichen
Einschränkung der Revisionsverfahren
Mit
neuen Gesetzesvorschlägen zur Prozessreform sollen in Panama umgehend
Maßnahmen eingeleitet werden, die die Justiz verbessern und effizienter
machen sollen.
So ist daran gedacht,
den Streitwert bei Revisionsverfahren vor dem obersten Gericht auf 50.000.-$
zu erhöhen. Es gibt in Panama nur eine Revisionsinstanz.
Zur Zeit liegt - nach
der Reform von 1999 - bei Zivilprozessen der Mindeststreitwert bei 10.000.-$.
1990 lag er noch bei 5.000.-$ und in der Zeit vom 1984 - 1990 bei 1.000,-$.
Sollte der Gesetzesvorschlag
angenommen werden, hätte die übergroße Mehrheit der Panameer
keine Möglichkeit mehr, ihre Anliegen vor dem höchsten Gericht
überprüfen zu lassen. Sie würden damit eines Grundrechts
beraubt. Der (sehr) arme Bevölkerungsteil (50%) würde wieder
einmal, diesmal durch das Gerichtswesen, marginalisiert. Und auch die
Mittelschicht, die zuneh-mend verarmt, würde von dem Gang vor das
oberste Gericht ausgeschlossen, wenn es um Streitfälle mit Bauherren
um ihre Häuser, um die Finanzierung oder Mängel an PKWs, um
Auseinandersetzungen mit den Versicherungen oder um ihre kleinen Betriebe
geht, weil der Streitwert nicht 50.000.-$ erreicht, obwohl oft die Existenz
der Familien auf dem Spiel steht.
Man scheint das Recht
auf ein Revisionsverfahren exklusiv den begüterten Personen bezie-
hungsweise reichen Firmen vorzubehalten, bei denen es in Streitfällen
um höhere Summen als 50.000.-$ geht.
Die Auswirkungen des
Gesetzes wären aber auch in anderer Hinsicht fatal. In der Ausbildung
zukünftiger Juristen brauchte das Revisionsrecht keine Rolle mehr
zu spielen, da die meisten Rechtsanwälte damit nichts zu tun haben
würden. Mit Revisionen wären ausschließlich große
Rechtsanwaltspraxen befasst. Was die Besetzung des obersten Gerichts betrifft,
zumindest, was Zivilsachen angeht, kämen die Mitglieder aus der Schicht
der Wohlhabenden, die ihre Berufs-kollegen sehr gut kennen. Der Gesetzesvorschlag
ist sozial ungerecht.
(CELA, Premisas, 4/2001)
"Wenn
Sie die Konsumenten fragen, sind 100 Prozent gegen Ausbeutung und Kinderarbeit
in der Dritten Welt, aber 100 Prozent sind gleichzeitig auch auf Schnäppchenjagd."
(Transfair-Geschäftsführer D. Overath über rückläufige
Umsätze im "Fairen Handel")
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Informationen:
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Der
Theodolit, den wir auf unserer vorletzten Reise mit nach Panama genommen
haben, wird erfreulicherweise häufig eingesetzt. Im letzten Jahr
hat der Ingenieur Lorenzo Vasquez zahlreiche Messungen vorgenommen,
beim Haus- und Brückenbau wie auch hinsichtlich der Vorarbeiten
für die Katastereintragungen der Felder zahlreicher Klein-bauern.
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Am
22.09.01 fand der "1. europaweite autofreie Tag in Herdecke"
statt. Die Aktion sollte dazu anregen, darüber nachzudenken,
ob es immer das Auto sein muss, mit dem wir uns in der Stadt bewegen.
Zahlreiche
Stände säumten die Hauptstraße im Zielbereich des
Seifenkistenrennens, das rund 1.000 Besucher anlockte. Der Panama-Kreis
war auch mit einem Stand vertreten. Einige Anwohner/innen der Hauptstraße
die für das leibliche Wohl der Gäste sorgten, stellten ihren
Reinerlös in Höhe von 300.-DM für die Arbeit
des Panama-Kreises zur Verfügung.
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Eine
Familie in Schwerte bat anlässlich eines Todesfalles die
Familienangehörigen und Freunde, keine Blumen und Kränze
zu kaufen und stattdessen eine Spende auf das Konto des Panama-Kreises
einzuzahlen. Wir erhielten auf diese Weise 2.095.-DM.
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Anlässlich
eines runden Geburtstages hat Frau M. nicht an sich gedacht, sondern
ihre Gäste um Spenden für die Herberge in Guabal
gebeten. Dem Panama-Kreis wurden so 1.340.-DM überwiesen.-
Wann haben Sie Geburtstag ... ??
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Auf
dem Bazar des Elternsprechtages in der FHS in Herdecke am 21.11. wurde
ein Reinerlös von 641,80 DM erzielt, der für den
Kauf eines Kühlschranks für das Schülerinnenheim
"Internado Harkort" in Buenos Aires verwendet wurde.
Das Gerät wird an die von uns finanzierte Photovoltaik-Anlage
angeschlossen. Dafür mussten allerdings zwei zusätzliche
Batterien gekauft werden.
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Im
November haben wir im Rathaus in Wetter eine Ausstellung über
unsere Arbeit gemacht. Zu ihr gehörten auch Plastiken, die zum
Thema "Tucan" im Kunstunterricht der Friedrich-Harkort-
Schule entstanden sind.
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Hunderte
von Kindern der mit uns kooperierenden Schulen haben mit großem
Engage-ment Weihnachtskarten verkauft. Die ersten Bestellungen
kamen von der panameischen Botschaft in Berlin sowie von Guillermo
Romero und Connie Ferreiros, ehemaligen kolumbianischen Schülern
von mir aus Barranquilla, die heute in Kalifornien und Florida
leben.
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"Wassertropfen-Weltreise".
So hieß das Musical, das Kinder der Vinkenberg-Grundschule
in Herdecke bei ihrem Sommerfest aufgeführt haben. Die Gäste
der Aufführung zeigten sich besonders großzügig und
spendeten für ein Bewässerungsprojekt in El Cobre (s.u.)
1.500.-DM.
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Im
November und Dezember haben wir eine a.i.-Aktion für Menschen
in den USA und Honduras unterstützt.
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Am
1. Dezember wurde im Zentrum von Herdecke ein Wegweiser aufgestellt.
10 Namen stehen stellvertretend für ein vereintes Europa, eine
Städtepartnerschaft sowie Länder, die durch Herdecker Bürger
im Ausland unterstützt werden. Das blaue Schild, das nach Panama
gerichtet ist, nennt die Kilometerzahl: 8.999.
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Bürgermeister
Hans-Werner Koch übergab den Europa-Wegweiser am vergangenen
Sonntag
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Foto:
Heinz Hendel
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Unser aktuelles
Projekt
Zum
Dorf LOS SIANCAS gehören 21 Familien. Die Menschen leben
in extremer Armut. Sie wohnen in Einraum-Hütten, gebaut aus
Stöcken und Wellblechresten. Die Bewohner haben in der Mehrzahl
kein eigenes Land. Die Väter finden gelegentlich Arbeit als
Tage-löhner auf den Feldern der beiden Großgrundbesitzern
in der Nachbarschaft. Die Erwach-senen wie die Kinder können
nur zwei Mahlzeiten am Tag einnehmen.
Wir möchten für das Dorf ein kleines Gemeindehaus bauen.
In ihm soll ein Kindergarten eingerichtet werden. Außerdem
soll das Haus als Versammlungsraum der Männer und Frauen
(Einrichtung einer Nähstube) dienen.
Baukosten einschließlich der Einrichtung und einer Photovoltaikanlage:
25.000.-€
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Konten
des "Dritte-Welt-Kreises Panama e.V."
Stadtsparkasse Herdecke: Kto.-Nr.: 215 5455 (BLZ: 450 514 85)
Sparkasse Wetter: Kto.-Nr.: 627 9673 (BLZ: 452 514 80)
v.i.S.i.P.
Paul K. Heer
Weg zum Poethen 51, 58313 Herdecke
DWK
Panama im Internet: www.panama-kreis.de
Auflage
des gedruckten Panama Infos Nr. 73: 4900
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