Panama Info
Nr. 79           Februar 2004
Am 3. November wurde das 100jährige Bestehen der Republik Panama gefeiert. Vor der Unab-hängigkeit gehörte Panama zu Kolumbien. Da die USA unbedingt den Panama-Kanal bauen wollten und sich hierüber nicht mit Kolumbien einigen konnten, unterstützten die USA die Abspaltung. Im Gegenzug musste Panama einen Teil seines Hoheitsgebietes, auf dem der Kanal entstehen sollte, für immer an die USA abtreten. 1914 passierte das erste Schiff den Panama-Kanal. Am 31. Dezember 1989 wurde die Kanalzone nach Verhandlungen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Carter und dem panameischen Diktator Torrijos an Panama zurückgegeben.
Große soziale Probleme blieben in Panama bisher ungelöst. Die Wolkenkratzer in der Haupt-stadt stehen in krassem Gegensatz zu den armseligen Hütten weiter Kreise der Bevölkerung. Unter den Ländern mit einem unverhältnismäßig großem Gegensatz zwischen den reichen und armen Schichten der Bevölkerung nimmt Panama einen der vordersten Plätze ein. Die reichen Kreise der Bevölkerung zahlen kaum Steuern. Die Korruption und die Vetternwirtschaft sind allgegenwärtig, und die Regierung tut wenig oder nichts, um diese Verhältnisse zu ändern.Der wohlgenährte, kleine Junge auf dem Foto stammt aus El Cobre in Veraguas. Er hat einen Teller mit Reis und Bohnen vor sich. Er braucht nicht mehr zu hungern, nachdem wir, zusammen mit unserem Partner CEPAS, die Infrastruktur des Dorfes entscheidend verbessern konnten (Bewässerungsanlage, Zucht von Kü-hen und Hühnern, Bau und Einrich-tung einer Nähstube). Er hat geradezu ein haptisches Vergnügen beim Es-sen. Er lässt den Löffel auf dem Teller und isst mit seinen Händen.
Wie die anderen Kinder des Dorfes ist er gut dran. Er ist beim Melken der Kühe dabei und mit den anderen Kindern des Dorfes pflegt er die jungen Palmbäume. Die Väter brau-chen sich nicht mehr auf entfernten Plantagen für einen Hungerlohn als Tagelöhner zu verdingen. Sie bestel-len die neuen Felder und hoffen, bald auch eine entsprechende Grundbuch-eintragung zu erhalten.
Aber die Menschen vieler anderer Dörfer warten seit Generationen auf eine Verbesserung ihrer Lebensbedin-gungen. Sie möchten in soliden Häus-chen wohnen und ihre Kinder in wet-terfesten Schulen untergebracht sehen die mit den notwendigen Lern- und Lehrmitteln ausgestattet sind. Sie warten auf einen Gesundheitsdienst, der diesen Namen verdient – und auf Arbeit. Weil sie dies alles in der Regel nicht finden, wandern viele in die Hauptstadt ab. Aber die Flucht aus ihren Dörfern führt nur zu einer Randexistenz in den Außenbezirken der Stadt.
Unser Verein ist auch hier mit einigen Projekten engagiert. So wurde Ende letzten Jahres eine Kinderkrippe eingeweiht. Die Planung eines Kindergartens ist schon weit fortgeschritten. Mit Fé und Alegria wird zur Zeit ein kleines landwirtschaftliches Projekt durchgeführt. Aber nach wie vor helfen wir vornehmlich bei der Verbesserung der Lebensbedingungen in den Dörfern von Veraguas.

Links: Der Terra Nova Tower in der Hauptstadt inmitten einer tropischen Vegetation
Rechts: Eine typische Hütte in einem Dorf in der Provinz Veraguas
Die USA haben sich vehement gegen die Einrichtung eines Internationalen Gerichtshofes für Kriegsverbrechen, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewehrt und zahlreichen Ländern mit Sanktionen gedroht, wenn sie seiner Einrichtung zustimmen. Sie möchten verhindern, dass amerikanische Bürger von diesem Gericht verurteilt werden können. Deshalb fordern sie bestimmte, meist politisch schwache und von amerikanischer Hilfe abhängige Länder unmissverständlich auf, eine Vereinbarung mit den USA zu treffen, dass amerikanische Bürger nicht an den Internationalen Gerichtshof ausgeliefert werden.
Das panameische Parlament hat im Oktober gezögert, einem entsprechenden Vertrag mit den USA zuzustimmen. Sofort machten hochrangige Politiker darauf aufmerksam, dass der Vertrag unbedingt abgeschlossen werden müsse, da andernfalls Panama mit Wirtschaftssanktionen sei-tens der USA rechnen müsse. Wie zu erwarten war, hat das Parlament dann zugestimmt.
Die anfängliche Ablehnung des Vertrages durch das panameische Parlament war nicht grund-sätzlicher Natur. Die Volksvertreter waren nur erbost über Linda Watts, die Botschafterin der USA in Panama. Sie hatte Anfang Oktober in einer Rede vor der Handelskammer – das war sicher nicht die feine diplomatische Art – die Korruption in Panama als Hindernis für Investi-tionen in Panama bezeichnet (s. folgenden Beitrag von Pastor E. Durán E.)
Korruption in Panama
Die Korruption in Panama hat seit der Militärdiktatur (1968-1989) alarmierende Ausmaße angenommen. Die Panameer erinnern sich besonders an einen Aufsehen erregenden Fall aus jener Zeit. Unter der Herrschaft von Omar Torrijos wurden 100 Millionen Dollar aus der Sozialversicherung (CSS) entwendet. Verwickelt in diesen Fall war unter anderem sein damaliger Direktor Abraham Saied, Schwiegersohn des Generals.

Die Karikatur zeigt links den Rechnungsprüfer der Nation, Weeden, der von Amts wegen Balladares verfolgt und rechts Balladares, der es ihm, falls er in diesem Jahr wieder Präsident von Panama wird, heimzahlt.
(Aus: Panama-América, 27. September 2003)

Eine der seit Jahren in schwere Korruptionsfälle verwickelten Personen ist Dr. Ernesto Pérez Balladares, Ex-Präsident von Panama (1994-1999). Ende des letzten Jahres ermittelte der Leiter des staatlichen Rechnungshofes, Alvin Weeden, in mehreren Fällen gegen ihn und beschuldigt ihn der "unerlaubten Bereicherung". Er behauptet, die entsprechenden Beweise zu haben. Weeden hat Schecks und andere Beweismittel beigebracht und Bankkonten sperren sowie Immobilien der Verfügungsgewalt von Balladares entzogen. Aber der Generalstaatsanwalt, José Antonio Sossa, der diesen Fall untersuchen müsste, ist ein alter persönlicher Freund von Pérez Balladares und wurde von diesem während seiner Präsidentschaft zum Generalstaatsanwalt ernannt.
In dem Buch "Wer sind die Herren von Panama?" von William Hughes und Iván Quintero können wir nachlesen, wie sich Dr. Pérez B., ehemals ein Beamter aus bescheidenen Verhältnis-sen, sich immer mehr bereicherte.
Aber das Beispiel von Pérez B. ist nur eins unter vielen. In der Schwüle der Diktatur erreichte manch anderer außergewöhnliche Positionen im wirtschaftlichen Leben Panamas. Der Aufstieg von Pérez B. ging weiter. Er fand Gefallen an den Geschäften, die er gemacht hatte. Mit dem Wiederbeginn der Demokratie in Panama setzte sich der wirtschaftliche Erfolg von Pérez Balladares fort. In seinem Buch "Das finstere Duo" (Pérez Balladares und Chapman) be-schreibt P. Cogley unter Hinweis auf unzählige Praktiken am Rande der Legalität, wie Pérez B. als Präsident von Panama in große betrügerische Geschäfte verwickelt war, in einigen Fällen unter Beteiligung seines Wirtschaftsministers G. Chapman.
Ein besonders krasser Fall von Korruption ist die Genehmigung des Projekts CEMIS (internationale Kapitalgesellschaft) durch das Parlament. Der Abgeordnete Carlos Afú, zu jenem Zeitpunkt ein militantes Mitglied der oppositionellen PRD, beschuldigte sein Parteimitglied, den Parlamentarier M. Castillero, andere Abgeordnete bestochen zu haben, um sie zur Annahme des Projekts zu bewegen. Afú zeigte sogar der Öffentlichkeit und den Medien die 6.000.-$, die Castillero ihm gegeben habe. Er erklärte außerdem, dass es Bestechungen gegeben habe, um in dem "ehrbaren Parlament" die Ernennung von zwei Mitgliedern des Obersten Gerichts (A. Cigarruista und W. Spafadora) durchzusetzen.
Die Untersuchungen im Falle CEMIS wurden von der Staatsanwaltschaft und dem Justizministerium eingestellt.
Die Auseinandersetzungen erreichten Ende September einen Höhepunkt, als die Botschafterin der USA in unserem Land, Linda Watt, den Umfang der Korruption in der panameischen Regie-rung ansprach und anmerkte, dass die
parlamentarische Immunität zu einer Straflosigkeit führe. Die Parlamentarier drohten damit, Linda Watt zur "persona non grata" zu erklären. Gleichzeitig drohten sie damit, das Abkommen zwischen den USA und Panama nicht zu ratifizieren.

(Pastor E. Durán E.)

Am 11. Dezember fragte die Zeitung LA PRENSA ihre Leser:
Haben Sie Vertrauen in die panameische Justiz?
Ja Nein Ohne Meinung
4 % 93,1 % 2,9 %
100 Jahre Panama
Zwei Lesarten über die Unabhängigkeit

Bezüglich der Entstehung der Unabhängigkeit Panamas von Kolumbien gibt es zwei Lesarten (die "schwarze" Version und die "weiße"). Die schwarze spricht von einer Intrige mächtiger amerikanischer Finanzkreise und der USA-Regierung sowie panameischer Bürger, die über viel Geld verfügten, Stimmen kauften und in Skandale verwickelt waren. Danach waren es die Amerikaner, die die Unabhängigkeit der kolumbianischen Provinz planten, ausführten und finanzierten, weil sie den Panama-Kanal bauen und sich die strategische Bedeutung der Landenge von Panama zu Nutze machen wollten. Die weiße Lesart ist die offizielle, die in den Büchern in Panama verbreitet wird. Sie besagt, dass die Panameer, die die Ungerechtigkeiten seitens Kolumbiens im ganzen 19. Jahrhundert leid waren, immer die Unabhängigkeit von Kolumbien angestrebt haben, die aber das mächtigere Kolumbien verhinderte, bis sich die Panameer schließlich im Jahre 1903 in einer politischen Demonstration revoltierten – ohne Hilfe eines anderen Landes – die Unabhängigkeit erklärten und sich befreiten.

Panama hatte sich 1821 von Spanien losgelöst und sich freiwillig entschieden, sich mit "Großkolumbien" zu vereinen, das Simon Bolívar anführte, der "Befreier Amerikas". Während des ganzen 19. Jahrhunderts gab es mehr als ein Dutzend Versuche, die Unabhängigkeit Panamas zu erreichen. Zwei waren erfolgreich. Fünf Jahre lang gab es einen Bundesstaat. Die traditionellen Parteien Kolumbiens einerseits, die Liberalen und Konservativen, die in ständige Bruderzwiste verwickelt waren und andererseits das wachsende nordamerikanische Hegemonial-streben, das auch die geographische Position der Landenge von Panama im Auge hatte, führte zu einem Kampf der Panameer um ihre Unabhängigkeit. Die Interessen des wachsenden wohl-habenden panameischen, liberal-koservativen Mittelstandes stimmten mit den Expansionswün-schen des wachsenden Imperialismus der USA überein. Dies führte zu einer Konfrontation mit
der patriotischen Position eines liberalen Bevölkerungsteils, der für die Unabhängigkeit eintrat,
aber sich gleichzeitig dagegen wehrte, dass der Kanal zu 100% und zwar für immer von den USA verwaltet werden sollte.
Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts ist gekennzeichnet durch diese beiden Formen der politischen Auseinandersetzung in Panama, das eine Provinz Kolumbiens geworden war. Auf der einen Seite der Kampf der Panameer für eine politische und wirtschaftliche Autonomie. Auf der anderen Seite immer wiederkehrende Proteste der panameischen Bürger gegen die Interven-tionen der USA auf ihrem Territorium, daran interessiert, aus der geografischen Position Pana-mas Kapital zu schlagen.
Nach einer Rebellion 1885 in Colón (der patriotische Afropanameer Pedro Prestán wurde gehenkt) kam es zu einer umfassenden Zusammenarbeit zwischen einem opportunistischen Sektor der Liberalen Partei Panamas und der Spitze der Konservativen Partei Kolumbiens unter Führung des Präsidenten Rafael Nuñez, die zu einer Beendigung der politischen Autonomie der Provinz Panama führte.

Der sogenannte "1000-tägige Krieg" zwischen den liberalen Panameern und den konservativen Kolumbianern begann am 31. März 1900 und wurde 1903 mit dem Friedenspakt beendet, der auf dem amerikanischen Kriegsschiff Wisconsin 1902 ausgehandelt worden war. Am 12. August 1903 lehnte der kolumbianische Senat den Herrán-Day-Vertrag über den Bau des Panama-Ka-nals ab, da er die Souveränität Kolumbiens verletze. Am 3. November 1903 kam es zu einer Rebellion gegen die kolumbianischen Institutionen und man beschloss, unterstützt von den USA, die Unabhängigkeit. Nur 15 Tage später wurde zwischen der panameischen Regierung und den USA der Vertrag Hay-Bunau Villa über den Bau des Panama-Kanals geschlossen. 1999 wurde die gesamte Kanalzone auf Grund der Verträge Torrijos/Carter (1977) an Panama zurück-gegeben. Die Verträge enthalten jedoch eine Klausel, nach der die USA das Recht haben, in Panama militärisch zu intervenieren, wenn sie die Neutralität des Kanals bedroht sehen. Diese Klausel benutzten die USA, um 1989 in Panama einzumarschieren und den General Noriega festzunehmen.

Pastor E. Durán E.

Gefördert vom Lions-Club Wetter
Das Gefängnis ist für arme Leute, stellt eine erste Statistik über die Gefängnisinsassen fest, erarbeitet von dem Menschenrechtsbeauftragten der panameischen Regierung. Es ist nicht so, dass das Armsein zur Kriminalität führt. Die Wohlhabenden haben allerdings jemanden, der dafür sorgt, dass sie nicht ins Gefängnis müssen oder in ihm bleiben. Mehr als die Hälfte der in Gefängnissen lebenden Menschen wurde bisher weder vor Gericht gestellt noch verurteilt. Mehr als 93% der mehr als 10.000 Gefängnisinsassen sind männlich. Mehr als 9.000 sind Panameer. Wo logieren diejenigen, die viel stehlen, aber als "wichtig" betrachtet werden? In Miami oder in Cerro Azul (ein Bergrücken mit Landhäusern bei der Hauptstadt Panama)?
(COYUNTURA 85, 21.08.03)

Der Direktor der Behörde für nationale (Ab)Wasserleitungen (IDAAN), L. Guradia, hat verraten, dass 1995 die Archive der Behörde gefälscht wurden, um die Privatisierung der IDAAN zu rechtfertigen. Wunder der Privatwirtschaft und ihrer fünften Kolonne in der Regierung! Die Privatwirtschaft verspricht immer drei Dinge: Schaffung von Arbeitsplätzen, Verbilligung der Dienstleistungen und eine Verbesserung der Leistung. Bei der Privatisierung staatlicher Dienstleistungen ist bisher keines der Versprechen eingehalten worden. Aber jetzt müssen wir einen vierten Schwindel hinzufügen: Fälschung der Buchhaltungsunterlagen, um die Privatisierung zu rechtfertigen. (COYUNTURA 86, 22.08.03)

Räume

Dumm
vor Hitze und Nacht
werden die Räume
Räume...
Räume.
Räume armer Leute
mit ihren barfüßigen Kleinen
Räume, in die die Sonne nicht scheint,
denn die Sonne ist aristokratisch.

Halbnackte Frauen
waschen im Hof,
und das Herdfeuer bewahrt
Schweigen in den vier Wänden.

Räume, in denen der Husten
Dumpfheit verbreitet, pfeifend zum Begräbnis.
Räume zeigen düstere Gesichter;
eine Ausstellung von zerfetzen Kleidern.

Die Kranke kommt zum Vorschein und ruft,...
die Kranke kommt zum Vorschein und ruft
den Wind, der sich nicht drum kümmert.
Drückt im Dunklen die Tür zu
ohrfeigt den Holzkübel.

Und,
dumm
vor Hitze und Nacht
werden die Räume.
Räume...
Räume.
Räume armer Leute
mit ihren barfüßigen Kleinen.
Räume, in die die Sonne nicht scheint,
denn die Sonne ist aristokratisch.

Demetrio Herrera Sevillano (Panama)
Übersetzung: Ana Jander

Im Reservat der ngobe-bugle existiert eine kleine indigene Ethnie, die Bokotas, die sich weder den ngobe noch den bugle zugehörig fühlt. Sie hat eine eigene Sprache und eine eigene Kultur und möchte von der Regierung als selbständige Ethnie anerkannt werden mit einem anerkannten Anspruch auf die Region, in der sie lebt.
Im Oktober war eine kleine Delegation der bokotas in der Hauptstadt, um bei den betreffenden Regierungsstellen ihren Wusch vorzutragen. Wie es scheint, will die Regierung diesem Wunsch entsprechen. Wir haben die Transport- und Übernachtungskosten der Delegation in Höhe von 260.-Dollar übernommen.

Unser aktuelles Projekt

Bau eines Kindergartens in der sehr armen "Siedlung 18. April" im Bezirk Pedegral, östlich der Hauptstadt. Von den 475 Einwohnern der Siedlung sind 130 Kinder, davon 53% im Alter bis zu vier Jahren. Da oft beide Elternteile arbeiten, soll für die zwei- bis vierjährigen Kinder ein Kindergarten gebaut werden. Zur Zeit sind die Planungsarbeiten im Gange. Wir hoffen auf eine finanzielle Kooperation mit der "Sternsinger-Aktion" in Aachen.

Konten des "Dritte-Welt-Kreises Panama e.V."
Stadtsparkasse Herdecke: Kto.-Nr.: 215 5455 (BLZ: 450 514 85)
Sparkasse Wetter: Kto.-Nr.: 627 9673 (BLZ: 452 514 80)

V.i.S.d.P.: Paul K. Heer
Weg zum Poethen 51, 58313 Herdecke

"DWK Panama e.V." im Internet: www.panama-kreis.de

Auflage des gedruckten Panama Infos Nr. 79: 4900