Bildungswesen

Bau einer Grundschule in Alto Tólica
Kofinanziert von der Karl-Kolle- und AWD-Stiftung

Auf einer Hochebene über Buenos Aires hinaus liegt das Dorf "Alto Tólica".

Die Kinder, die zum Teil von weither kommen, müssen unter unzumutbaren räumlichen Verhältnissen lernen. Von einer Stiftung in Dortmund hat unser Verein 15.000.- EUR für den Bau einer neuen Schule erhalten. Die Bewohner der Region sind sehr glücklich über das neue Projekt. Männer, Frauen und Kinder  haben bereits viele Steine für den Bau an dem vorgesehenen Bauplatz zusammengetragen. Die Materialien, die nicht vor Ort zur Verfügung stehen, müssen mit kleinen Lastwagen auf schwierigem Gelände (keine Piste) nach Alto Tólica gebracht werden. Wenn die Bauarbeiten beginnen, werden die Bewohner alle Hilfsarbeiten selbst durchführen.

Inzwischen haben wir aus unserem Fonds das Geld für den Bau Der Sanitäranlagen überwiesen. Die Stiftung AWD-Kinderhilfe hat uns im Dezember 8.000.-EUR für den Bau des Essraumes und der Küche überwiesen (Material- und Transportkosten). Zusammen mit dem Geld aus dem Grußkarten-Verkauf und einigen Weihnachtsspenden können wir die restlichen Kosten des Ausbaus finanzieren.

Wegen der schweren Regenfälle („Winter“ in Panama) mussten vor einigen Monaten die Bauarbeiten unterbrochen werden. Zu Beginn des neuen Jahres werden die Arbeiten weitergeführt. Die Außenwände der Schule und das Dach sind bereits fertig.


Klassenzimmer vor dem Bau der neuen Schule.

Die Küche der alten Schule bestand nur aus Lehmwänden und einem Blechdach.
   

Der erste Schultag in der neuen Schule. Sie ist noch nicht ganz fertig.

Speiseraum und Küche wurden von der AWD-Stiftung kofinaziert.
   

Eine Schülerin genießt ihr Essen außerhalb des Speiseraums.

Die neue Schule und die Anlage des Schulgartens wurde von der Karl-Kolle-Stiftung kofinaziert.

Der Schulgarten


Ein 1 ha großer Schulgarten versorgt die 120 Kinder mit Gemüse und Früchten.

Bewässerungstanks des Schulgartens für die Trockenzeit.
 

Bau und Einrichtung einer Kinderkrippe in Las Mañanitas


Ein Raum der fertigen Kinderkrippe.
Das Buch "Soñar con la ciudad" ("Träumen von der Großstadt") von Ramón Fonseca Mora erschien im vergangenen Jahr und wurde ein Bestseller in Panamá. Das Buch berichtet, dass viele Leute auf dem Lande vom pulsierenden Leben in der Hauptstadt hören und davon träumen, dort hinzuziehen und zu leben. Vor allem unzählige Jugendliche, die Panama-City zum ersten Mal besuchen, kehren nie mehr aufs Land zurück.
Ihre Träume erfüllen sich nicht. Abgeschnitten von der Familie, ständig auf der erfolglosen Suche nach Arbeit, verwahrlosen viele. Sie nehmen Drogen, werden straffällig oder landen in der Prostitution.
Unser Partner Fé y Alegría kümmert sich im Armenviertel von Las Mañanitas um diese Jugendlichen, bietet ihnen eine Ausbildung an und versucht, ihnen alternative Arbeitsplätze zu schaffen, damit sie eines Tages die für den Arbeitsmarkt notwendigen Qualifikationen erwerben.
Die jungen ledigen Mütter liegen Fé y Alegría besonders am Herzen. Um ihnen während der Ausbildung die Sorge um ihre Kleinkinder zu nehmen, wurde von uns der Bau und die Einrichtung einer Kinderkrippe für 10 Kleinkinder finanziert.

Schüler/innenheim Aschira in Las Palmas

erste Ansicht des Hauses

zweite Ansicht des Hauses

die neue Küche des Heims

eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern
Schule in LAJILLAS (1986)
Neue Grundschulen für Bilingue und Pajonal

alte Schule in Bilingue

Im Wald wird das Holz für die
neue Schule in Pajonal gesägt

Vom Ufer des Flusses holen buglé Sand
für die Betonpfosten des Neubaus

Der von uns finanzierte Kia Keres lädt Kies für
die Betonpfosten der Schulkonstruktion ab

Aufbau der Holzkonstruktion

fertiges Holzgerüst

neue Schule
Schülerinnenheim "Internado Harkort" in Buenos Aires / Veraguas

Das Internat während des Baus

Einbau der Solarzellen

Schülergruppe im Internat Harkort

Fertiges Internat
Rechts: Duschen und Toiletten
Solarzellen im Übergang von Duschen zum Haus

Bau einer Nähstube im Mädchen-Internat von Buenos Aires
Kofinanziert vom BMZ

Im Jahr 2000 hat unser Verein den Bau des Internat für Mädchen "Friedrich Harkort" finanziert. Es waren die Mütter, die sich zunächst für ein Mädchen- und nicht ein Jungeninternat eingesetzt hatten, da sie ihren Töchtern u.a. eine viel zu frühe Heirat ersparen wollten wie es in den indigenen Familien üblich ist. In dem Schülerinnenheim wohnen 21 Mädchen.
Die Mädchen möchten neben ihren Verpflichtungen gegenüber der Schule und dem Internat intensiv nähen lernen. Zur Zeit ist dies nur im Essraum bzw. auf den Gängen möglich. Im Augenblick verfügen sie über eine Nähmaschine.
Die geplante Nähstube kann an das bestehende Internat angebaut werden. Die Schüler/innen und ihre Eltern werden den benötigten Sand und Kies aus dem Fluss Río Cobre herbeischaffen. Die Pfarrei wird die Verpflegung der am Bau Beteiligten zur Verfügung stellen. Eine in Buenos Aires ansässige Gruppe von Nonnen wird die Mädchen im Nähen kostenlos unterrichten. Die Mütter verfügen nur über rudimentäre Nähkenntnisse und haben nie an einer (mechanischen) Maschine nähen gelernt. Deshalb sollen durch die Nonnen in der unterrichtsfreien Zeit kostenlose Nähkurse für Frauen organisiert werden. Die mit den Maschinen hergestellte Kleidung erleichtert die Näharbeit, schont das geringe Familieneinkommen bzw. macht es entbehrlich, bei karitativen Organisationen um Kleidung zu betteln. Auf längere Sicht stellt sie auch eine Einkommensquelle dar.

Deutsche Besucher im "Internado Canazas-Herdecke"
Schülerheim HNA DANIELA LUSK in Lola/Las Palmas

Schlafraum

Gemüsefeld

Wassertank

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