Seit mehr als 35 Jahren unterstützt der PanamaKreis e.V. Projekte in Veraguas, Panama. Unsere Partnerorganisation CEPAS, deren Sitz in der Provinzhauptstadt Santiago liegt, kümmert sich um neue, auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmte Projekte und deren Umsetzung, die Hilfe zur Selbsthilfe anstoßen. Dabei werden best practice Anstätze aus der internationalen Entwicklungszuammenarbeit ebenso umgesetzt wie Ideen der Dorfbewohner. In den vergangenen Jahrzehnten konnten auf diese Weise viele sehr verschiedene Projekte realisiert werden.

 

 

Die Bedürfnisse der Bevölkerung haben sich im Laufe der Jahre stark verändert, und sind doch in vielen Aspekten die selben geblieben. Trotz der Globalisierung und all ihrer Fortschritte – Handys sind mittlerweile sogar in den abgelegensten Dörfern ein gängiges Kommunikationsmittel – fehlt es häufig noch am Grundlegendsten. Trinkwasser und Bildung sind dabei zwei Aspekte, die wir in unserer Zusammenarbeit mit CEPAS als Schwerpunkte identifiziert haben.

Der Kern unserer Arbeit liegt darin die (besonders politisch) benachteiligte indigene Bevölkerungsgruppe der Ngöbe-Buglé auf kleiner Skala zu unterstützen. Die größte indigene Gruppe mit ca. 150.000 Angehörigen wurde in der Kolonialzeit in die Berge vertrieben und lebt bis heute am Rande der Gesellschaft des heute prosperierenden Panamas.

In unserem Fokus stehen zur Zeit Themen nachhaltiger ländlicher Entwicklung wie z. B. Trinkwasserversorgung, Wiederaufforstung, sowie die Bienenzucht mit dazugehörigem Honigverkauf. Das Großprojekt (16-01) für den PanamaLauf 2016 wird die Wiederaufforstung in drei Dörfern des Berglands von Veraguas sein.

Einige weitere Projekte des PanamaKreises waren in der Vergangenheit der Bau von Schulen, Internaten und Brücken. Ebenso wurde ein Genossenschaftsladen für Haushaltswaren und Lebensmittel errichtet.

Eine interaktive Karte unserer Projekte findet ihr hier:

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