Gemeinsames Reflektieren der bisherigen Zeit in Panama – im Zwischenseminar

Schon über sieben Monate im schönen Panama liegen Anfang März 2020 hinter den vier Freiwilligen Nora, Lauren, Erik und Timo. Zeit um im Zwischenseminar die gemeinsamen Erlebnisse und die Arbeit in den Projekten zu reflektieren, sowie zukünftige Ziele zu bestimmen.

Vom 2. bis 6. März reisten die Freiwilligen in die ca. 60 km von Santiago entfernte Gemeinde Santa Fé, um dort auf “neutralem” Boden über die bisherige Zeit in Panama nachzudenken, zu sprechen und entwicklungspolitischen Fragestellungen auf den Grund zu gehen. Begleitet und vorbereitet wurde das im “weltwärts”- Programm verankerte Zwischenseminar dieses Jahr von den ehemaligen Freiwilligen Hannah und Svenja, die anlässlich des Seminars 5 Jahre nach ihrem Freiwilligendienst Panama einen erneuten Besuch abstatteten.

Schwerpunkte setzten sie mit den Themen Landespolitik und -Geschichte Panamas, globale Gesundheit, Umweltschutz, sowie Sexismus und Machismus. Impulse aus den Diskussionen konnten immer wieder neue Blickwinkel für das Freiwilligenjahr öffnen. Im Zentrum blieb jedoch die persönliche Reflexion der vergangenen Zeit und für die Ziele für die zukünftigen Monate der Vier im Freiwilligendienst. Gerade personelle Umstrukturierungen der Partnerorganisation Cepas hatten den Freiwilligen in der vergangenen Zeit einige Hürde in den Weg gestellt und diese hieß es nun gemeinsam beiseite zu räumen.

Zum Zwischenseminar gehörte natürlich auch eine gute Portion Spaß und Abendteuer! Mit alten Autogummireifen ausgestattet traten alle zusammen eine wilde Wasserfahrt an und erkundeten mit einigen Rutschpartien einen Nachmittag den Fluss Santa María. Außerdem lud der freundliche Gastgeber und Campesino (dt.: Bauer) Jacinto Peña ein, die Kooperative Héctor Gallego und die anliegende Kaffeerösterei in Santa Fé zu besichtigen. Die Kooperative setzt sich für eine sichere Abnahme der Ernte und eine faire Bezahlung der Produkte der Campesinos der Umgebung ein. Außerdem verriet er das eine oder andere Geheimnis der Kaffeeproduktion für einen der besten Kaffees in Panama, ihren Café Tute.

Mit frischer Motivation und neuen Ideen im Gepäck verließen schließlich alle, die neuen und alten Freiwilligen am Freitag das schöne Santa Fé und ihre herzlichen Gastgeber, die Kooperative “La Esperanza de los campesinos” und Familie Peña, an die an dieser Stelle ein großes Dankeschön geht!

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