Die Situation in Panama

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Noch zu Beginn des Jahres schaute der PanamaKreis mit viel Zuversicht auf neue Projekte und Aktionen in einem neuen Dorf – Cerro Negro – in Panama. Durch die Corona Krise veränderte sich die Lage zwangsläufig und der Verein musste zunächst ein bisher unbekanntes Krisenmanagement bewältigen. Von heute auf morgen mussten die vier Freiwilligen ihren Einsatz in Panama beenden und Wege mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Panama City gefunden werden, wie die Rückholung organisiert werden kann. Nach vielen durchwachten Nächten auf beiden Seiten des Atlantiks und großer Unterstützung der Partnerorganisation CEPAS sind die vier jungen Menschen im April wieder wohlbehalten zurückgekehrt.

Danach stellte sich für den PanamaKreis die Frage, wie überhaupt die Arbeit in Panama, aber auch die Unterstützung in Herdecke und Wetter weiter organisiert werden kann. Durch Berichte der panamaischen Partnerorganisation wurde schnell klar, dass die bisher geplante Projektarbeit in diesem Jahr nicht erfolgen kann. Da die Ausgangssperren in Panama sehr rigide sind, ist ein Kontakt zwischen der ländlichen Bevölkerung und den Mitarbeitenden von CEPAS derzeit nicht möglich. Die weitestgehende Isolation der Landbevölkerung ist vor allem eine gesundheitspolitische Maßnahme, um die Menschen vor der Pandemie zu schützen, deren medizinische Versorgung eingeschränkt ist. Zudem ist die Partnerorganisation selbst stark von den Einschränkungen betroffen und musste ihre Arbeit erheblich reduzieren. Gerade in dem Bewusstsein, dass die Hilfe jetzt am wichtigsten wäre, sind uns leider im Moment die Hände gebunden. Wir halten derzeit den Kontakt mit CEPAS und hoffen, dass wir im Herbst die Arbeit mit unseren Projektpartnern und die zurückgestellten Projektideen wieder aufnehmen können.

Da die Spendenläufe in diesem Jahr und somit auch die Haupteinnahmequelle für die Unterstützung der Arbeit mit der ländlichen Bevölkerung nicht stattfinden können, würde sich der Verein für die kommende Arbeit in Panama über Spenden sehr freuen. „Dabei ist uns sehr bewusst, dass auch hier viele Familien von der Krise durch Kurzarbeit und große Einschränkungen betroffen sind oder waren, dennoch würde eine fehlende Unterstützung unsere Projektpartner sehr treffen“, so Klaus Reuter.

Dies sind unsere Spendenkonten:

Sparkasse HagenHerdecke
IBAN: DE35 4505 000100021554 55
BIC: WELADE3HXXX

Sparkasse Gevelsberg-Wetter
IBAN: DE74 4525 1480 0006 2796 73
BIC: WELADED1GEV

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und bleiben Sie gesund!

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