Neues von unseren Freiwilligen!

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Die vier motivierten Freiwilligen Franja Eckhoff aus Bassum, Jonas Kadelke aus Leer (Ostfriesland), Mirjana Kirchmaier aus Memmingen im Allgäu und Martin Preis aus Offenbach am Main sind seit August 2016 in Panama und arbeiten in einem Wiederaufforstungsprojekt in Mata Redonda, welches durch die Spendengelder des 25. PanamaLaufs in Herdecke und Wetter (Ruhr) durchgeführt werden kann.

Die vier sind bereits seit Ende August in Panama, haben einen zwei-wöochigen Sprachkurs in der Hauptstadt absolviert und sind nun in Santiago bei unserer Partnerorganisation CEPAS stationiert. Von ihren Arbeitsfortschritten und neu gewonnen Erfahrungen berichten sie regelmäßig in ihrem Blog:

http://perspektivepanama.tumblr.com/

Hier stellen wir die Vier und ihre jeweiligen Motivationen nochmal näher vor:

 

Franja Eckhoff ist 20 Jahre alt und absolviert ihr FSJ nach ihrem Abitur im Sommer 2016. Sie ist in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bremen aufgewachsen und seit ihrem Schüleraustausch in Kanada zieht es sie in die Ferne. Durch ihr Engagement beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Bremen ist ihr noch bewusster geworden, dass auch kleine Gruppen viel bewegen können und ist demnach gespannt was sie zusammen mit Mirjana, Jonas und Martin, in Kooperation mit der Partnerorganisation CEPAS und mit der Unterstützung der Dorfgemeinschaft in Panama, konkret in dem Wiederaufforstungsprojekt in Mata Redonda bewirken und verändern kann.

Jonas Kadelke, ist 22 Jahre alt und kommt aus Leer, einer kleinen Stadt in Ostfriesland. Nach seiner Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme und dem Erwerb des Abiturs absolviert er nun einen Freiwilligendienst in Panama. Er ist in einer großen Familie aufgewachsen, mit vier Geschwistern und Eltern, die es ihm ermöglichten viele Länder Europas  zu bereisen und ihm so einen Einblick in verschiedenste Kulturen und Lebensweisen gewährten. Dadurch wurde sein Wunsch außerhalb Deutschlands zu arbeiten schon früh geweckt. Dieser Freiwilligendienst scheint ihm nun die ideale Möglichkeit zu sein, diesen Wunsch zu verwirklichen. Da er nicht nur die Möglichkeit bekommt in einer anderen Kultur zu leben und erweiterte Sprachkenntnisse zu erlangen, sondern auch praktische und sinnvolle Arbeit in einem Team mit drei weiteren Freiwilligen verrichten kann. Er hofft, dass er so einen Teil zur Entwicklung des Landes beitragen kann.

Mirjana Kirchmaier, ist 27 Jahre alt und hat Kulturarbeit in Potsdam studiert. Sie sagt, der PanamaKreis ermögliche ihr nun, durch einen Freiwilligendienst „weltwärts“ zu gehen und somit einen aktiven Einblick in den Alltag der indigenen Bevölkerung Panamas zu bekommen. Dabei hofft sie an einer Verbesserung der Lebenssituation in Veraguas mitwirken zu können und somit einen kleinen Beitrag zur gerechteren Verteilung des Wohlstandes auf der Welt leisten zu können. Sie freut sich dabei besonders darauf neue kulturelle Werte und Normen kennenzulernen, in der Natur und mit Menschen zu arbeiten, Spanisch zu lernen und Dinge auszuprobieren und zu entdecken, die sie bisher noch nicht kannte.

Der 19-jährige Martin Preis, absolviert ein freiwilliges, soziales Jahr über den PanamaKreis e.V. nach seinem Abitur.  Im Laufe seiner Schulzeit wuchs bei ihm das Interesse sich mit der sozialen Situation ärmerer Länder zu beschäftigen und auch der Gedanke, sich in Studium und Beruf damit zu befassen. An Panama direkt interessiert ihn die geopolitische Lage, die Balance zwischen lateinamerikanischer Lebensart und Orientierung an der Weltmacht USA. Er freut sich darauf, mit Menschen einer anderen Kultur und einem anderen Lebensstil zusammenzuarbeiten und zu leben und erhofft sich dadurch, seinen eigenen Lebensstil und den der Menschen in Deutschland neu zu überdenken und andere Menschen an dieser Erfahrung teilhaben zu lassen. Durch die Vorbereitungstage habt er inzwischen vieles über die bedrückende Situation der indigenen Bevölkerung erfahren aber auch die Möglichkeit konkreter Hilfen durch die Projekte des Vereins.

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